Slip ouvert [7]

Für den nächsten Abend, es war wieder einmal Sonntag, hatten sich Corinna und Alexander zu einem Rendezvous im Park hinter dem Schloß verabredet. Hier kauerte sie nun im Gras am Weiher, wartete auf Alexander und sah den Enten zu, wie sie bei strahlendem Sonnenschein im Wasser ihre Kreise zogen. Ein kleines Mädchen in einem rosa Hängerkleidchen und mit einem Strohhut bedeckt, trat mit einer Tüte in der Hand ans Ufer. Im Nu erfüllte ein lautes Geschnatter die Luft, behende ruderten sie heran, um einen Happen zu ergattern. Aufgeregt mit den Flügeln schlagend, balgten sie sich um die Brotbrocken, die das Mädchen ins Wasser warf, bis auch das letzte Stück verschlungen war. Dann schwammen sie in die Mitte des Teiches zurück, um ihre unterbrochene Bahn fortzusetzen, lauernd, ob nicht wieder jemand erschiene, um sie zu füttern.
Corinna blickte auf die Uhr. Viertel nach sechs. Alexander war bereits eine Viertelstunde überfällig. Wieso war er nicht pünktlich? Das paßt doch gar nicht zu ihm, dachte sie. Dann schaute sie wieder auf das Wasser, um das Treiben der Enten weiter zu beobachten. Es war jetzt der dritte Tag, an dem sie sich in ununterbrochener Folge trafen. Alexander war ein ausgezeichneter Liebhaber, aber das war Rudolf ja auch. Im Bett stimmte es zwischen ihnen beiden, wenigstens bis vor kurzem. Und dass Rudolf nach seiner Rückkehr aus Japanwieder mit ihr schlafen würde, daran hegte sie keinen Zweifel. Warum also dieses Verhältnis? Vielleicht wollte sie damit Rudolf für seine Eifersucht und seine Gewalttätigkeit am vergangenen Sonntag bestrafen. Strafe als Motiv für einen Seitensprung? Kindisch, dachte sie. Es muß also einen anderen Grund geben. Aber welchen? Corinnas Blick schweifte weiter zu dem niedrigen Hügel, hinter dem Rudolf sie so rücksichtslos genommen hatte. Das Bild vom letzten Wochenende war ihr wieder gegenwärtig:Sie ging einige Schritte vor Rudolf her. Das Gegenlicht, dieser Wirkung war sie sich bewußt, ließ durch das dünne, kurze Sommerkleidchen die Konturen ihres Körpers erkennen. Dieser von ihr provozierte Anblick muß wohl Rudolf in Erregung versetzt haben. Mit schnellen Schritten holte er sie ein. ’Ich will dich haben – gleich hier irgendwo in der Nähe’, zischte er, und schon hatte er sie am Arm gepackt. ’Nicht!’, wehrte sie ab. ’Hier kommen doch dauernd Leute vorbei.’ Aber das half nichts. Rudolf zerrte sie hinter das Gesträuch, warf sie mit dem Rücken in das Gras und riß sich selbst Hose und Slip bis zu den Knien herab. Ihr Höschen auszuziehen nahm er sich nicht die Zeit. Vielmehr schob er ihr Kleid bis über den Bauchnabel hoch, zog den Zwickel des Slips zur Seite, und schon lag er über ihr und stieß hart in sie hinein. Rudolf in dieser Verfassung aufzuhalten, erschien ihr zwecklos. Also fügte sie sich in das Unabänderliche. Aber bald schon zogen erregende Schauer durch ihren Körper. Auf den Gesäßbacken und an den Schenkeln spürte sie ein ungewohntes, heißes Brennen. Die Ursache erkannte sie bald: Brennesseln. Anfangs irritierte sie dieses Bren-nen. Sie versuchte ihren Po auf eine sichere Unterlage zu schieben. Aber in seiner besinnungslosen Lust -oder anders gesagt: Wut – nagelte Rudolf sie förmlich fest. Sie hatte überhaupt keine Chance, auch nur einen Zentimeter wegzurutschen. Das Brennen wurde immer stärker, Rudolfs Stöße immer heftiger. Ein völlig neues Gefühl erfaßte sie plötzlich. Der intensive Schmerz wurde zur ’fliegenden Hitze’. Die Wirkung der Brennesseln peitschte ihre Lust ins Unerträgliche. Po, Becken und Schenkel standen in hellen Flammen. Dazu die wilden Stöße Rudolfs. Wie von Sinnen trommelte sie jetzt mit den Füßen auf sein Gesäß, wobei sie den linken Schuh verlor. Aber das merkte sie in diesem Moment nicht, sondern erst, als sie ihn nachher suchte. Der Höhepunkt war derart intensiv, dass sie fast die Besinnung verlor. Der Orgasmus versetzte ihren ganzen Körper in Zuckungen. Erst nach einigen Minuten hatte sie sich wieder so weit in Griff, dass sie sich erheben konnte.
Während Corinna dieser Erinnerung nachhing, spürte sie einen warmen Atem und im gleichen Augenblick einen zärtlichen Kuß auf den Nacken. “Ach, Du bist es.“ Sie drehte sich um und sah in das Gesicht eines glücklich lächelnden Alexander, der hinter ihr kniete. “Ja, ich bin es! Kannst du mir verzeihen, dass ich dich so lange warten ließ? Wäre es nach meiner Sehnsucht nach dir gegangen, so hätte ich bereits seit den frühen Morgenstunden hier gesessen, einfach weil ich es nicht erwarten konnte, dich wiederzusehen.“ “Weshalb also bist du so spät gekommen?“ “Ich hatte noch einen Aufsatz zu schreiben, den ich bereits per Telefax an die Redaktion geschickt habe.“ “Über welches Thema?“ “Ach, eine haarige Geschichte.“ Corinna schaute ihn fragend an.
“Ja, über das Schamhaar. Ich kann sie dir ja vorlesen. Ich habe das Manuskript bei mir.“ “Nicht hier. Gehen wir woanders hin, wo wir ungestört sind.“ Sie erhoben sich.
“Bezaubernd siehst du aus in diesem weißen Minikleid. Es unterstreicht deine jugendlich schlanke Gestalt.“ “Danke für das Kompliment.“ “Es ist keine Schmeichelei, sondern die Wahrheit.“ Einer Eingebung folgend, nahm sie Alexander an der Hand und führte ihn hinter den Hügel zu dem Versteck, wo genau vor einer Woche Rudolf seine wutentbrannte Lust an ihr abreagiert hatte. “Paß auf, dass du dich nicht wieder in die Nesseln setzt.“ “Dessen kannst du sicher sein.“ Sie setzten sich ins Gras, Alexander gegenüber Corinna. “Du wolltest mir doch deine neue Geschichte vorlesen.“ Alexander zog einige gefaltete Blätter aus seiner Gesäßtasche.
“Hier ist sie. Ich lese einmal vor. Also: ’Als letzte Gabe im Paradies, bevor das erste Menschenpaar daraus vertrieben wurde, erhielt es Kleider von Fellen, um die Blöße zu bedecken. Von diesem göttlichen Geschenk mag die Vorliebe des schönen Geschlechts für alles Gekürsch-nerte herrühren. Dabei hätte es des Pelzkleides überhaupt nicht bedurft, wenigstens nicht für Eva. Denn ihre weiblichste Stelle ziert ein natürlicher Haarschmuck. Das gleichschenklige Dreieck der Venus, um es geometrisch auszudrücken, hat auf den Mann seit jeher eine magische Anziehungskraft ausgeübt. Die Königin von Saba beispielsweise reiste eigens zu König Salomo, um seine Macht und Weisheit zu bewundern. An ihr jedoch konnte der jüdische Herrscher, der von seinen tausend Nebenfrauen sicherlich einiges gewohnt war, ebenfallsetwas Einmaliges bestaunen: ihr seidiges Schamhaar, das der Legende nach bis zum Nabel reichte. Im Vorderen Orient also, der durch die Fruchtbarkeitsriten der Göttin Astarte und die damit verbundene Tempelprostitution ein besonderes Verhältnis zur Sexualität hatte, galt die Behaarung an der gewissen Stelle als das absolute Schönheitsideal. Anders im antiken Griechenland. Aristophanes, der große Komödiendichter, vor dessen Spott ein anderer Weiser, Sokrates, nicht sicher war, läßt in der Lysistrata die Mädchen sprechen: ’Wenn nackt einher wir gehn, mit glatter und geschor’ner Scham, dann wird das Ding den Männern stehn, dass sie uns wollen haben.’ In der Antike, und die vielen Venusstatuen geben uns ein bildliches Zeugnis davon, galt die epilierte, also enthaarte Scham, als erotisch anziehend. So wird von Kaiser Hadrian berichtet, er habe seinen Konkubinen eigenhändig das Schamhaar entfernt.’“Corinna folgte der Lesung, das Gesicht gegen die Knie gedrückt, in der zärtlichen Haltung der Selbstliebe, wie sie nur Frauen und Katzen eigen ist. Alexander unterbrach seine Lesung. “Hörst du mir noch zu?“ “Aber natürlich. Hadrian hat seinen Mätressen mit eigener Hand das Schamhaar abgeschnitten. Du kannst es mir ja auch einmal rasieren.“ “Mach keine Späße. Dafür steht es dir doch viel zu gut.“ Zwischen Corinnas Schenkeln blitzte ihr Höschen auf, unter dessen lüstern machender Durchsichtigkeit sich die schwellenden, gefurchten Formen ihrer Scham plastisch abzeichneten. Aber Alexander ließ sich von diesem verführerischen Anblick nicht beirren, sondern fuhr in seinem Text fort:“Die Renaissance besann sich auf die Antike und griff das Schönheitsideal der ewig jungen Venus wieder auf. Auch ihre Künstler zeigten die Göttin der Liebe mit glatter, ebener Scham. Doch jetzt war es keine rein ästhetische Frage mehr. Vielmehr stellte man dadurch die Frau soweit wie möglich unsinnlich dar, um ja keine verbotenen Gefühle zu wecken. Wagte sich dennoch ein Künstler, wie zum Beispiel der Raffael-Schüler Giulio Romano, mit allzu freizügigen Bildern an die Öffentlichkeit, riskierte er Kopf und Kragen, zumindest aber seine Karriere. So blieb es die ganze Zeit, so dass noch Anfang dieses Jahrhundert der Philosoph Otto Weininger behaupten konnte, ’dass kein Mann speziell das weibliche Genitale schön, vielmehr ein jeder es häßlich findet’. Bewußt oder unbewußt fürchtete man das optischerotisch stimulierende Signal, das von dem Schamhaar der Frau ausgeht. Man hatte Angst vor der nackten Wahrheit, denn bei ihrem Anblick geriet man, wie Henry Miller in seinem ’Wendekreis des Krebses’ in Feuer: ’Über einen Spalt mit Haaren drumherum. Er war so bedeutungslos, dass er nicht aufhören konnte, ihn anzuschauen.’ Auf Fruchtbarkeitsriten dagegen ist die Sitte des sogenannten ’Schamhaarraufens’ zurückzuführen. Die Burschen vom Lande…““Findest du meine Pussy auch häßlich?“ Überrascht schaute Alexander von seinem Manuskript auf. Die Arme nach rückwärts aufgestützt, saß Corinna mit weit geöffneten Oberschenkeln da, den Slip bis zu den Knöcheln herabgestreift. Doch er faßte sich sofort. “Im Gegenteil, auch ich kann nicht aufhören, diesen Spalt mit Haaren drumherum anzuschauen. Ich muß ihn sofort küssen.“ Alexander kniete sich vor sie, zog denSlip vollends über ihre Füße, legte sich zwischen ihre gespreizten Schenkel und drückte einen Kuß auf ihr Geschlecht. Unmittelbar vor seinen Augen lugte aus dem oberen Teil der Spalte die feuchtglitzernde Eichel ihres Kitzlers hervor und hob sich rosig von dem hellbraunen Fleisch der äußeren Lippen ab. Wie ein an den Rändern eingerolltes Blütenblatt umrahmten die Nymphen die offenstehende Scheide, aus der ein betörender Duft drang. Seine Lippen berührten die Klitoris. Tief und fest sog er sie in den Mund ein, leckte und lutschte daran. Zwischendurch züngelte er ihre gekräuselte Spalte entlang und stieß mit der Zunge hinein. Er liebte den salzig-bitterenen Geschmack ihres Geschlechts.
Mit geschlossenen Augen genoß Corinna dieses Spiel. Ihre Hüften begannen zu zucken, die straffen Schenkel zitterten. Süße Gefühle breiteten sich in ihrem Becken aus, wollüstige Schauer krochen den Rücken herauf. Ihre Spalte wurde naß. Willenlos ließ sie sich mit dem Rücken ins Gras fallen. Ihr Unterleib wand sich in wilden Zuckungen, sich aufbäumend streckte sie ihr Geschlecht seiner Zunge entgegen, die sich immer tiefer in ihre Spalte bohrte. Sie röchelte und stammelte. Aus ihren anfänglichen Seufzern wurde ein leises, hilfloses Stöhnen, während Alexanders Zunge immer neue Wellen der Erregung in ihr auslösten. Ein letztes Mal sog er Corinnas Kitzler ein und leckte gierig das zarte, weiche Knöpfchen. Und dann geschah es: Wie eine heiße, purpurne Woge schlug es über ihr zusammen! Sie schrie vor Wonne auf! Vor Alexanders Augen zuckte und pumpte ihr Geschlecht in rhythmischen Kontraktionen. Corinna hatte ihren spitzen Schrei selbst nicht wahrgenommen. Doch als sie für einen kurzen Moment dieAugen aufschlug, erkannte sie Alexanders Gesicht ganz nahe über ihrem und wie er den Finger auf ihre Lippen legte. “Pst, Corinna, sonst werden die Leute auf uns aufmerksam.“ Dann schloß sie wieder die Augen. Wie lange Corinna so dalag, das wonnevolle Nachbeben ihres Orgasmus auskostend, das nur allmählich verebbte, sie wußte es nicht.
“Mach es mir auch!“ Alexanders Stimme erweckte sie wieder zum Leben. “Ja, gern, Alexander.“ Jetzt lag Alexander mit dem Rücken im Gras, und Corinna kniete neben ihm. Sie nestelte an seinem Reißverschluß, bis sie die Hose geöffnet hatte, und zog den Slip bis über die Hoden herunter. Zärtlich und doch bestimmt umfaßte sie den Penisschaft und stülpte ihre Lippen über die Eichel. Eine Hand umschloß die Hoden, die andere massierte sanft den Schaft, während ihre Zunge in ihrem Mund ein paarmal über den empfindlichen Eichelrand kreiste. Dann wieder leckte sie das Häutchen, das Eichel und Vorhaut verbindet. Saugend rieb sie das Glied, bis es seine volle Größe und Prallheit erreichte. “Bitte hör auf, sonst kommt es mir gleich“, bat Alexander mit gepreßter Stimme. Corinna gab den Penis frei und betrachtete wohlgefällig das Werk ihrer Hände und Lippen. Dann erhob sie sich, kauerte sich über ihn, strich mit dem Glied einige Male über ihre Spalte und versenkte es allmählich in ihr, bis beider Geschlecht von dem kurzen Sommerkleid bedeckt war.
“Ah, tut das gut.“ Die Arme auf seine Brust gestützt, führte sie einige langsame kreisende Bewegungen aus, hielt dann aber inne. Ihre Gesichtszüge verrieten die wollüstige Konzentration, während ihr ganzer Körperzitterte und ihre inneren Muskeln sein Glied umspielten. Ihr Oberkörper war auf ihn gesunken, ihre langen, dunklen Haare verbargen sein Gesicht, ihre Arme umklammerten seinen Rücken. Die Knie angewinkelt, die Schenkel an ihren Po gepreßt, war es jetzt an Alexander, sie von unten her mit rhythmischen Stößen zu ficken. “Fester, mehr“, keuchte sie. Konvulsivisch hob und senkte sich ihr Becken, während sie Alexanders Stößen antwortete. “Oh, ist das schön. Mach weiter!“ Immer schneller wurden die Bewegungen, immer lauter ihr Keuchen. “Ich komme! Komm mit!“, stieß sie zwischen zusammengepreßten Zähnen hervor. Ihre Fingernägel krallten sich in seine Schulter. “Gleich bin ich auch soweit… – Jetzt!“ Noch einige wenige kräftige Stöße, ein letztes Aufbäumen, und auch Alex-ander hatte seinen Orgasmus. Erschöpft ließ sich Corinna auf Alexander fallen. Ihr Atem ging schwer. Einzig ihre Scheide schien noch mit Leben erfüllt zu sein. Deren Muskeln zogen sich zusammen, und mit sanfter Gewalt zwangen sie Alexanders Glied aus ihrem Geschlecht. Allmählich fand Corinna wieder zu sich. Sie erhob sich von Alexander und begann, ihr Höschen über die Füße zu streifen, während er den Reißverschluß seiner Hose zuzog. Gebückt wandte sie ihm dabei den Rücken zu. “Bleib so, wie du stehst.“ Unvermittelt hielt Corinna inne – den Slip hatte sie schon über die Kniekehlen gezogen -, Alexander kniete sich hinter sie und preßte ihr einen langen, herzhaften Kuß auf die feuchte Spalte.
Corinna und Alexander saßen sich wieder gegenüber -er im Schneidersitz, sie hatte die Beine angewinkelt und die Arme um die Füße geschlungen. “Deine Geschichte war noch nicht zu Ende. Was hatte es mit dem ’Scham-haarraufen’ auf sich?“ “Ach so, das war im Elsaß. Da stiegen die Burschen nachts in die Kammern der jungen Mädchen und rauften ihnen ein paar Schamhaare aus. Sie waren als ’Mäd-chenrupfer’ gefürchtet und gesucht zugleich.“ Corinna gähnte herzhaft. “Verzeih, aber es war nicht, weil mich deine Geschichte gelangweilt hat.“ “Dann gibt es nur noch zwei Gründe: Entweder du bist hungrig oder du bist müde.“ “Nein, Hunger habe ich keinen.“ “Dann schlaf doch etwas. Ich paß derweil auf dich auf, wie damals im Schwimmbad.“ Dicht aneinander gekuschelt, legten sich die beiden hin, und binnen kurzem waren sie beide, auch Alexander, eingeschlafen.
Als sie wieder aufwachten, war es dunkel. Eng aneinandergeschmiegt, schlenderten sie durch den menschenleeren Park. Der Sommerhimmel war über und über mit Sternen besät. “Wenn du eine Sternschnuppe fliegen siehst und einen Wunsch denkst, geht er in Erfüllung.“ “Ich habe gerade eine Sternschnuppe gesehen und einen Wunsch gedacht.“ “Welchen?“ “Du errätst es.“ Und Corinnas Wunsch erfüllte sich mitten auf der Wiese vor dem Schloß. Nackt, die bebende Frau mit dem potenten Mann zu einem einzigen wollüstigen Körper vereint, hielten sie sich fest umschlungen, um in dieser betörenden Sommernacht die Seligkeit des Augenblicks auszukosten. Verweile doch, du bist so schön. In diesem Verweilen, während sie das Geschlecht des Mannes in Besitz hielt, und das wiederum sie gänzlich ausfüllte, betrachtete Corinna die wandernden Sterne, wie sie lautlos über das schwarzblaue Firmament glitten, fühlte sie sich von der Unendlichkeit des Raumes umfangen.
In jeder Minute, so kam es ihr in den Sinn, umarmen auf der Welt hundertzwanzigtausend Frauen ebenso-viele Männer, springt hunderzwanzigtausendmal der Funke zum anderen Geschlecht über, erfüllt sich hun-dertzwanzigtausendmal wechselseitige Sehnsucht. Arithmetik der Lust. Corinna und Alexander hatten in diesem Augenblick teil an der Erfüllung dieser die ganze Menschheit umfassenden Sehnsucht nach Verschmelzung, die sich täglich erneuert und die mit jeder Erfüllung noch stärker hervorbricht. In dieser Nachtfeier der Lust verstand Corinna, worüber sie vorher am Schloßteich gegrübelt hatte, warum sie Alexander – Synonym für die Vervollkommnung durch das andere Geschlecht -brauchte.

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Kommentare

jo-mei 8. Januar 2015 um 19:09

Die ganze Serie ist von seltener Dezenz und und voller erotischer Harmonie. Eine Seltenheit bei diesem Genre. Wer wünscht sich nicht solche Erfahrungen!

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duenen 30. Januar 2017 um 22:31

Es gibt / gab in der Newsgroup z-netz.alt.liebeslieben.Geschichten im Jahr 2004 noch mindestens einen weiteren Teil.

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