Slip ouvert [3]

Autorin: Peter Hochweiler 0 Auf dem Teppich Am nächsten Abend, es war Sonntag, kehrte Rudolf nach Hause zurück. Während der Schnellzug durch den wolkenverhangenen Abend seinem Ziel entgegenbrauste und Regentropfen beim Aufprall auf das Glasstrahlenförmige Muster am Wagenfenster bildeten, versuchte Rudolf, seine verwirrten Gedanken zu ordnen und das heimlich Gesehene innerlich zu verarbeiten. Dem Rauch seiner Zigarette nachblickend, sann er darüber nach. Dass sich seine Schwester und ihr Mann geliebt hatten, was war daran so außergewöhnlich, denn schließlich sind die beiden verheiratet. Aber für den Bruder war es trotzdem ein aufwühlendes Erlebnis, denn eine Sache abstrakt zu denken oder leibhaftig zu sehen, sind nun einmal zwei ganz verschiedene Dinge. Oder war es gar ein verborgener Neid auf Carmens Mann, dass er seine Schwester besitzen durfte, während der Bruder verzichten mußte? Trotz allen Grübelns gelang es Rudolf nicht, Klarheit über seine Gefühle zu gewinnen. Eine wachsende Erregung erfaßte ihn. Jetzt konnte nur noch Corinna helfen.
Endlich fuhr der Zug im Bahnhof ein. Rudolf konnte es kaum erwarten, seine Frau wiederzusehen. Er nahm ein Taxi. “Wie war es bei deiner Schwester?“, begrüßte sie ihn. “Es war ein interessantes Wochenende“, sagte er flüchtig. Corinna war jetzt für ihn wichtiger. Er umarmte sie, drückte sie ganz fest an sich und küßte sie. Willig ließ sie es geschehen, dass seine Zunge die ihrige suchte, mit ihr spielte, bis auch sie fordernd in seinen Mund drang. “Bist du aber stürmisch.“ “Ja, das bin ich. Komm, machen wir es auf der Stelle, hier auf dem Teppich.“ Sie flogen aus ihren Kleidern, und wenige Augenblicke später lag Rudolf mit dem Rücken auf dem Teppich des Wohnzimmers, auf ihm, den Rücken zugewandt, Corinna, die an seinem Glied saugte. Er zog ihren Po näher heran, damit seine Zunge wie ein Penis zwischen Corinnas Schamlippen eintauchen konn-te, im gleichen Rhythmus, wie sie sein Glied mit den Lippen massierte. “Komm, laß uns ficken.“ Bereitwillig schob sich Corinna nach vorn, kniete sich sich über ihn, hob ihren Po und führte sein Glied in ihre Spalte ein. Ein süßes Gefühl erfaßte ihn, als er Corinnas warmes, feuchtes Geschlecht verspürte und ihre Scheidenmuskeln weich und nachgiebig, aber doch bestimmt sein Glied umschlossen.
Während Rudolf genau beobachtete, wie sein Glied zwischen Corinnas Pobacken sichtbar wurde, um gleich wieder in ihrem Geschlecht zu versinken, stand das Bild seiner Schwester vor seinen Augen, wie Stefans Glied zwischen Carmens gespreizten Schenkeln erschien, um sofort wieder in der Öffnung ihres Spitzenhöschens zu verschwinden, hörte er ihre abgehackten Liebeslaute, fühlte er die Ekstase, in die sich die beiden gegenseitig versetzt hatten. “Carmen, ich spritze!“ Den Po dicht auf Rudolf gepreßt, sein Glied tief in ihrer Scheide versenkt, verharrte Corinna, während seine Lust überfloß in ihren Leib und sich ihre Säfte vermischten. Noch während beide eins waren, drehte sich Corinna vorsichtig um, damit sein kleiner werdendes Glied ja nicht vorzeitig aus ihrem nassen Geschlecht schlüpfen konnte, und beugte sich über ihren Mann. “Du hast gerade Carmen gerufen.“ “Hab ich das?“, stellte er sich verwundert. “Aber du weißt doch, so heißt meine Schwester.“ “Ach so, und ich dachte, du betrügst mich mit einer anderen Frau.“ Sagte es und drückte ihm lächelnd einen Kuß auf den Mund. Corinna löste sich von ihm und erhob sich. Rudolf merkte, wie sein halbsteifes Glied aus ihrer Spalte glitt und auf seine Schenkel fiel. “Kommst du mit ins Bad?“, fragte sie.
Rudolf schüttelte nur den Kopf. Zufrieden seufzend verschränkte er die Arme unter dem Nacken und lauschte dem Rauschen der Dusche, das aus dem Badezimmer zu ihm herüber drang.
Rudolf hatte den letztmöglichen Zug nach Hause genommen, der Abend war also bereits weit fortgeschritten, als Corinna nackt aus dem Badezimmer erschien, frisch wie ein Maientag, sich vor Rudolf hinkauerte, ihn an den Armen faßte und vom Teppich empor-zog. Sich noch einmal anzuziehen, lohnte sich nicht. So kuschelten sich Corinna und Rudolf bald im Bett eng aneinander. “Und was hast du dieses Wochenende unternommen?“, fragte Rudolf eher beiläufig als interessiert, während seine rechte Hand an Corinnas Brustspitzen spielte. “Ach, beinahe wäre ich am Samstag schwach geworden.“ “Wie das, erzähle.“ Rudolfs Neugier war erwacht, und Corinna berichtete von dem “sym-pa-thi-schen Mann“ und was sich im Schwimmbad sowie danach zugetragen hatte. Noch während Corinnas Erzählung löste sich Rudolf aus ihren Armen und rückte von Corinnas Seite. Seine Miene verdüsterte sich zusehends. “Und jetzt bist du eifersüchtig?“, endete Corinna ihre Geschichte und suchte die Hand Rudolfs. Er zog sie brüsk zurück. “Ja, und du hast mir die ganze Geschichte nur erzählt, damit ich es werde.“ “Mitnichten, nur um der Wahrheit willen, weil ich dich liebe.“ “Ach was, in den ’sympathischen Mann’, wie du ihn nanntest, hast du dich verknallt.“ “Natürlich nicht, ich weiß nicht einmal, wie er heißt. Ich werde ihn wahrscheinlich niemals Wiedersehen.“ “Und wenn du ihm noch einmal begegnetest, und ihr würdet eure Romanze fortsetzen?“ Corinna zögerte: “Ich weiß nicht. DerMann war sehr zärtlich zu mir. Aber als wir uns gestern abend verabschiedeten, da hatte ich große Lust auf dich.“ “Und weil ich nicht da war, hast du es dir selbst gemacht. Ich kenne doch meine Corinna. Stimmt’s?“ “Ja, und was war Schlimmes dabei? Jeder Mensch hat ein natürliches Recht auf die Erfüllung seiner Lust. Schau, Rudolf, mein Körper gehört weder jenem Mann vom Schwimmbad, noch dir, noch sonst jemand, sondern einzig mir allein. Es gibt nämlich keinen Besitzanspruch auf einen anderen Menschen.““Was du nicht sagst.“ “Doch. Schau, die Geschichte lehrt es. Beispiel Keuschheitsgürtel…“ “Was soll denn das schon wieder?“ “Hör zu. Im Mittelalter und auch noch in der Renaissance galt die Frau als Besitz, den der andere sich aneignen wollte, also war er zu sichern. Und wie konnte dies in den Augen der Bürger besser geschehen als mit solch einer Vorrichtung?“ “Ein stichhaltiges Argument“, stimmte Rudolf widerstrebend zu. “Aber sag mal, woher hast du eigentlich die Geschichte vom Keuschheitsgürtel?“ “Gelesen, in einem Buch, das heißt das Band der Venus’ und handelt von dem Keuschheitsgürtel.“ “Ach so.“ Corinna nickte. “Zudem konnte der Ehegewaltige mit solch einem Instrument seine Überlegenheit gegenüber dem sogenannten schwachen Geschlecht beweisen.“ “Emanzengerede!“ “Keineswegs. Aber für einen wirklichen Treueschutz waren diese Instrumente denkbar schlecht geeignet. Dazu waren sie mit erheblichen Konstruktionsfehlern in puncto Sicherung der Frau behaftet, des vermeintlichen Eigentums des Mannes. In jedem Fall handelte es sich um eine Demütigung, die auch die Frau von damals als solche empfand. Und sie konnte diese Schmach nur ertragen, indem sie ihrerseits, wenigstens in der Literatur, dem Mann mächtige Hörner aufsetzte. Gegenseitig geschenkt haben sie sich also nichts – die Männlein und Weiblein jener Zeit. Diese Auseinandersetzung zwischen den Geschlechtern wurde auf eine ziemlich handfeste Art ausgetragen. Und immer ging es um die Treue. Doch Treue bedeutet nicht Recht und Pflicht, ausschließlich miteinander zu schlafen, vielmehr die gegenseitige Freiheit, dies zu tun. In diesem Sinne verspreche ich dir die Treue.““Einen gelegentlichen Seitensprung schließt du deinerseits also nicht aus?“ Die Ironie in Rudolfs Stimme war unüberhörbar. ‘Tust du es für dich? Es sind doch die Männer – jeder Mann ist polygam veranlagt -, die sich diese Freiheit herausnehmen. Was mich betrifft, so habe ich mir noch nie Gedanken darüber gemacht. Aber wenn du mich so unvermittelt fragst, kann ich nur spontan antworten: Einen Seitensprung schließe ich nicht aus. Jetzt nicht mehr.“ “Das werde ich mir merken.“ “Jedes Kind wünscht sich schöne Spielsachen“, fuhr Corinna unbeirrt fort. “Und es freut sich, wenn es die bekommt, und wenn nicht von eigenen Eltern, dann eben von Verwandten oder Freunden oder ich weiß nicht von wem. Das ist doch auch normal. Verzicht als Tugend predigen doch nur die, die alles haben.“ “Ja, aber auf was willst du denn jetzt wieder hinaus?“, fragte Rudolf gereizt. “Ganz einfach. In einer Ehe ist es genauso. Stichwort Zärtlichkeit, als nur ein Beispiel. Wenn sie der Partner oder die Partnerin nicht bieten kann oder will, was ist daran verwerflich, sie bei jemand anders zu suchen und zu erhalten? Rudolf, ich habe mir schon manchmal überlegt, ob…“ “Ach was,ich will jetzt nichts mehr hören. Ich bin müde. Gute Nacht.“ Beleidigt drehte sich Rudolf zur Seite, knipste die Nachttischlampe aus und wickelte sich in seine Bettdecke ein. “Gute Nacht, Rudolf.“Corinna konnte noch lange nicht einschlafen. Unruhig warf sie sich von der einen Seite auf die andere. Sie studierte die flüchtigen Lichtmuster an der Wand, die durch die Ritzen der Jalousien bewirkt wurden. Sie fühlte sich bedrückt, das Zerwürfnis quälte sie. Ihre Gedanken, halb im Traum, vermischten sich mit dem Geräusch der im Wind klappernden Jalousien. Das Gespräch – sie spürte es – hatte über eine vorübergehende Meinungsverschiedenheit hinaus eine tiefe Kluft zwischen Rudolf und ihr aufgerissen, die vorher nicht bestanden hatte. Hatte sie es wirklich nicht? Hatte sie diese vielleicht nur nicht bemerkt? Um diese Frage kreisten Corinnas Gedanken, bis sie endlich in einen unruhigen Schlaf fiel.

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